Glossar
Schönheitsreparaturen im Mietrecht
Schönheitsreparaturen sind das Streichen und Tapezieren von Wänden und Decken sowie das Streichen von Heizkörpern, Innentüren und Fenstern von innen. Nach dem Gesetz ist das Sache des Vermieters, nur eine wirksame Klausel im Mietvertrag überträgt es auf Mieter.
- Begriff
- Schönheitsreparaturen im Mietrecht
- Stand
- 3. Oktober 2026
Was dahinter steckt
Sind Sie in eine unrenovierte Wohnung eingezogen und haben dafür keinen angemessenen Ausgleich bekommen, ist die Klausel unwirksam. So hat der Bundesgerichtshof 2015 entschieden. Auch eine Absprache mit dem Vormieter ändert daran nichts, entschied er 2018.
Ob Ihre Klausel hält, prüft ein Mieterverein oder eine Anwältin für Mietrecht am sichersten. Bringen Sie dazu den Mietvertrag und das Protokoll vom Einzug mit.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- Bürgerliches Gesetzbuch, Paragraf 535: Inhalt und Hauptpflichten des Mietvertrags, Bundesministerium der Justiz (gesetze-im-internet.de),
- Pressemitteilung Nr. 39/2015 zu den Urteilen vom 18. März 2015, unrenoviert übergebene Wohnung, Bundesgerichtshof,
- Pressemitteilung Nr. 138/2018 zum Urteil vom 22. August 2018, Renovierungsabsprache mit dem Vormieter, Bundesgerichtshof,
- Info 11: Schönheitsreparaturen und Renovierung der Wohnung, Berliner Mieterverein,
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Stand dieser Angaben: 3. Oktober 2026.